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Band 13: Globales Regieren als Alternative zum Nationalstaat?

Cover Band 13 © Projektverlag

Thomas Meyer | Udo Vorholt (Hrsg.): Globales Regieren als Alternative zum Nationalstaat?
Dortmunder politisch-philosophische Diskurse
Band 13, 2015, 160 Seiten
12 Euro
ISBN 978-3-89733-380-2


Der 13. Band der Dortmunder Politisch-Philosophischen Diskurse befasst sich mit möglichen Alternativen zum Nationalstaat vor dem Hintergrund des Globalen Regierens.

 

In seinem grundlegenden Aufsatz hinterfragt Mark Arenhövel die Rolle des Staates im Wandel der Zeit. Dabei stellt er vor dem Hintergrund politischer Theorien die Souveränität von Nationen zur Debatte und diskutiert deren Einflussbereich im Spannungsfeld von staatlicher Selbstbestimmung und humanitären Interventionen.

Matthias Heise und Christoph Schuck stellen in ihrem Beitrag die Legitimität und Durchführung humanitärer Intervention, insbesondere aus empirischer und theoretischer Sicht dar. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei dem Human-Security-Konzept zu.

Leonard Nelsons Vorstellungen von Staatenbünden und den dabei essentiellen Bestandteil der Verwirklichung eines Rechtszustandes erörtert Karina Strübbe in ihrem Aufsatz. Anschließend überträgt sie die Ideen sowie deren Implikationen auf die Gegenwart in der Europäischen Union und diskutiert ihre Anschlussfähigkeit.

Andreas Oldenbourg untersucht die Relevanz von transnationalen Unternehmen und wirft die Frage auf, inwiefern deren Handeln politisch ist oder sein soll. Die Position dieser Unternehmen wird insbesondere in Räumen begrenzter Staatlichkeit beleuchtet.

Mit Hinblick auf das State-Leader’s-Dilemma und auf neopatrimoniale Herrschaftssysteme bietet Steve Schlegel einen exemplarischen Überblick über die politische Entwicklung des schwachen Staates Kirgisistan nach dem Zerfall der Sowjetunion.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.