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Band 17: Religion und Politik International

Cover Band 17 © Projektverlag

Christian Neuhäuser | Udo Vorholt (Hrsg.)
Religion und Politik – International
Dortmunder politisch-philosophische Diskurse
Band 17, 2020; 128 Seiten
12 Euro
ISSN 1613-7256
ISBN 978-3-89733-511-0


Udo Vorholt widmet sich in seinem Beitrag dem Verhältnis der Sozialdemokratie zum Protestantismus. Er stellt sieben Entwicklungsphasen dar, die sich über den Zeitraum vom Vormärz bis in die Gegenwart erstrecken. Die Religionskritik von Feuerbach, Marx und Bebel sowie deren Einfluss auf die Sozialdemokratie werden ebenso aufgegriffen wie das aktuelle Grundsatzprogramm der SPD.

Laura Karoline Nette untersucht die Strategien von populistischen Akteur* innen in Deutschland, Frankreich und Polen. Die Verfasserin identifiziert die historischen Entwicklungen dieser Länder als ausschlaggebend für die Entwicklung eines Identitätsbegriffes, den Populist*innen instrumentalisieren, um Freund-Feind-Schemata aufgrund von religiösen und kulturellen Merkmalen zu etablieren.

Matthias Kortmann beleuchtet das Verhältnis von Religion und Populismus und betrachtet in diesem Zusammenhang verschiedene Länder, die jeweils durch das Christentum, den Islam oder das Judentum geprägt sind. Er entwickelt dabei die These, dass die Unterschiede zwischen den genannten monotheistischen Weltreligionen weniger bedeutungsvoll für die Verbindung von Populismus und Religion sind.

Jan-Hendrik Herbst setzt sich mit der Frage auseinander, wie Religionspädagogik vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die von Populist*innen ausgehen, konzipiert werden kann. Er entwickelt mit Hilfe des Kunstwerkes „Dirndlmoschee“ der bosnisch-österreichischen Künstlerin Azra Akšamija einen Entwurf für den Religionsunterricht, der die Beziehung von Christentum und Populismus thematisiert.

Anika Loose analysiert die Darstellung von religiösem Fundamentalismus im Schulbuch. Auf der betrachteten Doppelseite wird Fundamentalismus in Bezug auf Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus behandelt. Aus der Analyse heraus ergeben sich Anregungen für den Religionsunterricht, die zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit religiösem Fundamentalismus beitragen können.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.