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Band 9: Bildungsgerechtigkeit als politische Aufgabe

Cover Band 9 © Projektverlag

Thomas Meyer | Udo Vorholt (Hrsg.): Bildungsgerechtigkeit als politische Aufgabe
Dortmunder politisch-philosophische Diskurse
Band 9, 2011, 118 Seiten
11 Euro
ISBN 978-3-89733-238-6


Die versammelten Beiträge im 9. Band der Reihe „Dortmunder politisch-philosophische Diskurse“ haben das Thema ,Bildungsgerechtigkeit‘ zum Inhalt.


Der Beitrag von Detlef Horster verfolgt dabei einen sozialphilosophischen Ansatz zur Bildungsgerechtigkeit. Drei Gerechtigkeitskonzepte – auf Gleichheit, auf Menschenwürde und auf Anerkennungsverhältnissen basierend – werden zunächst gegenüber gestellt, um anschließend den gemeinsamen Kern zu bestimmen.

Lothar Wigger stellt in seinem Beitrag zunächst ausgehend von den kategorialen Differenzierungen Derbolavs Verteilungsgerechtigkeit, Teilhabegerechtigkeit sowie Anerkennungsgerechtigkeit dar und vergleicht diese. Anschließend plädiert er für umfassendere Begriffe von Bildung und Gerechtigkeit.

Markus Dederich diskutiert Bildungsgerechtigkeit und Inklusion. Ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention und der dort formulierten Inklusionsforderung stellt er den Zusammenhang von Gerechtigkeit, Gleichheit und Ungleichheit dar.

Yasemin Karakaşoğlu und Ursula Neumann stellen in ihrem Beitrag die speziellen Forderungen einer Einwanderungsgesellschaft an die Bildungsgerechtigkeit in den Mittelpunkt. Sie legen dar, dass nicht die sprachliche Bildung bei Schülern mit Zuwanderungsgeschichte das Kernproblem ist, sondern vielmehr interkulturelle Bildung allen Mitgliedern der Gesellschaft vermittelt werden müsse.

Thomas Meyer liefert mit seinem Beitrag einen theoretischen Hintergrund zum Thema Gleichheit, Ungleichheit und Freiheit. Das Konzept von Sockelgleichheit und die Bedingungen und Grenzen von Gleichheit werden herausgestellt und anschließend im Hinblick auf politische Anwendbarkeit und Pragmatik diskutiert.

Udo Vorholt stellt in seinem Beitrag ausgehend von einer Theorie der Schule die historische Entwicklung der Schule unter dem Aspekt der Bildungsgerechtigkeit dar. Dabei werden insbesondere die Bildungsreform in der Bundesrepublik Deutschland fokussiert und Überlegungen zu einem zeitgemäßen Bildungsbegriff vorgestellt.

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.