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Lea Prix

Mitarbeiterbild von Lea Prix © Lea Prix ​/​ TU Dortmund

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Vita

  • Seit Oktober 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der Technischen Universität Dortmund
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin (09/2018-09/2022)
  • Promotionsstipendium der Caroline von Humboldt Stipendien (09/2021-02/2022)
  • Forschungsaufenthalt am Barnard College der Columbia University (01/2020-05/2020)
  • Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung (04/2018-03/2021)
  • Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie der Humboldt-Universität zu Berlin (10/2012-09/2017)
  • Master of Arts in Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin (10/2014-09/2017)
  • Bachelor of Arts in Philosophie (Erstfach) und Volkswirtschaftslehre (Zweitfach) an der Humboldt-Universität zu Berlin (10/2010-09/2014)

Leas Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozial- und Politischen Philosophie und hier genauer in der Wirtschaftsphilosophie und der Philosophie der Arbeit. In ihrer Dissertation, die den Titel Die andere Arbeit trägt, entwickelt sie einen Begriff der Arbeit im Anschluss an Simone de Beauvoirs Das andere Geschlecht und Hegels Herr-Knecht-Dialektik aus der Phänomenologie des Geistes. Viele der gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Diskurse werden unter dem Schlagwort der „Krise der Arbeit“ oder der „Krise der Arbeitsgesellschaft“ diskutiert: Die Digitalisierung, die Dekarbonisierung, die Alterung der Gesellschaft, die Organisation der Pflegearbeit, Debatten über das Grundeinkommen. Lea deutet diese Diskurse auch als Ausdruck einer Krise des Arbeitsbegriffs. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sie sich mit einer Neufassung des Arbeitsbegriffs, der auf diese gesellschaftspolitischen Entwicklungen eine andere Perspektive wirft.

  • WS 2022/23: Zeitgenössische Theorien der Freiheit (TU Dortmund)
  • WS 2022/23: Einführung in die Politische Philosophie – Historische Perspektive (TU Dortmund)
  • WS 2021/22: Hegels Praktische Philosophie: von der Moralität zur Sittlichkeit (HU Berlin)
  • WS 2018/19: Sozialphilosophie der Arbeit (HU Berlin)
  • WS 2015/16: Einführung in die Sozialphilosophie (HU Berlin)
  • SoSe 2014: Einführung in die Philosophie sozialer Identitäten (HU Berlin)

Publikationen 

  • Prix, Lea-Riccarda (2022), „Ein brüchiges Ideal“, in: Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte 6/2022, „Die neue Art zu arbeiten“, S. 4-8.    
  • Prix, Lea-Riccarda (2021), „Was blockiert wirtschaftsethische Problemlösungsprozesse? Oder: Was verhindert die Entstehung wirtschaftlicher als kreativer intelligenter Praxen?“, in: zfwu Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jahrgang 22 (2021), Heft 3, S. 446-450.
  • Prix, Lea-Riccarda/Müller, Johanna (2016), „Kann man solidarisch wachsen? Ein Portrait des ://about blank, eines der größten Kollektivbetriebe Berlins“, in: Bastian Ronge (Hrsg.), Solidarische Ökonomie als Lebensform. Berliner Akteure des alternativen Wirtschaftens im Porträt, Bielefeld: transcript, S. 47-69.

 

Vorträge

  • Prix, Lea-Riccarda: „Neue Technik – alte Probleme“, Ringvorlesung: Von der Heimarbeit zum Homeoffice, Universität Paderborn, 10. Januar 2023.
  • Prix, Lea-Riccarda: „Arbeit als gesellschaftliche Teilhabe“, Theorie-Praxis-Dialog der IG-Metall Bildungsarbeit, IG-Metall Bildungszentrum Berlin, 04-05. Juni 2021.   
  • „Care-Arbeit als ökonomische Praxis“, Doing Culture, Doing Economy, Konferenz am Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, 15-16. November 2019.
  • „A Durkheimian Approach to the Division of Labor”, Solidarity at Work, Internationale Konferenz am Wissenschaftskolleg zu Berlin, 13-15. November 2019.
  • „Solidarity in Disparity”, Critiques of late Capitalism, Internationale Konferenz am Philosophy Institute Zhejiang Academy of Social Sciences, Lingping, 18-21. Oktober 2019.
  • „Arbeit als Reproduktion“, Die Philosophie der Arbeit. Interdisziplinäre Vortragsreihe des Seminars für Philosophie, Technische Universität Braunschweig, 29. Oktober 2018.
  • „Zwei Seiten einer Medaille: Digitalisierung der Arbeit und Arbeit als soziale Reproduktion“, Digitale Industrie, Algorithmische Arbeit, Kulturelle Transformation, Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 04-06. Oktober 2018.
  • „Inclined Labour: Bending Hegel to Reproduction“, Giving Life to Politics. The Work of Adriana Cavarero, Brighton, Großbritannien, 19-21. Juni 2017.   

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.