Zum Inhalt
Fakultät Humanwissenschaften und Theologie

Philosophischer Salon: Wissenschaft und KI

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Brauturm des Dortmunder U
KI verändert nicht nur unsere Alltagswelt – sie revolutioniert auch die Art, wie wir forschen.
Das Bild wirkt wie ein Gemälde. Es ist in dunklen Farben gehalten, die Atmosphäre wirkt warm und gemütlich. Um einen Tisch sitzen Menschen auf einem Podium und diskutieren. © Annika Schuster; Bild generiert mit ChatGPT5

KI verändert nicht nur unsere Alltagswelt – sie revolutioniert auch die Art, wie wir forschen. Schon heute übernehmen KI-Systeme Aufgaben, die bislang Wissenschaftler*innen vorbehalten waren: Sie analysieren große Datenmengen, erkennen Muster und generieren Hypothesen. In Zukunft könnten ganze Forschungslabore zunehmend automatisiert arbeiten – von der Entwicklung von Forschungsfragen über die Formulierung und Prüfung von Hypothesen bis hin zur Durchführung und Auswertung von Experimenten und der Veröffentlichung von Ergebnissen.

Doch was bedeutet es für die Wissenschaft, wenn KI nicht mehr nur ein Werkzeug ist, sondern zunehmend selbst an der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse beteiligt ist? Was können wir über die Welt lernen, wenn zentrale Schritte des Forschungsprozesses von KI-Systemen übernommen werden? Und können wir wissenschaftliche Ergebnisse verstehen und ihnen vertrauen, wenn wir nicht mehr vollständig nachvollziehen können, wie sie zustande kommen?

Im Rahmen der Dortmunder Science Night bringt der Philosophische Salon Philosophen der KI mit aktiven Forschenden aus den Bereichen des Maschinellen Lernens, der Erklärbarkeit von KI und der wissenschaftlichen Anwendung neuester KI-Methoden zusammen. Gemeinsam diskutieren wir, was KI mit der Wissenschaft macht – und was wir von einer Wissenschaft erwarten können und wollen, die zunehmend von KI geprägt wird. Die Diskussion richtet sich an alle, die sich für Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und die gesellschaftlichen Fragen rund um ihren Einsatz interessieren.

25. September 2026, 19:00-20:00 Uhr, Brauturm des Dortmunder U

Teilnehmer*innen: Sascha Caron (Radboud Universität Nijmegen), Barbara Hammer (Universität Luxembourg), Anne Krüger (Weizenbaum-Institut Berlin), Johannes Lederer (Universität Hamburg), Florian Boge (TU Dortmund)